Einfach schlau sein, einfach Frau sein (Teil 1)

Meine tiefe Überzeugung ist es, dass wir Frauen die sozial Kompetenteren, durch unsere kraftvollen Weiblichkeit sind. Damit liegt auch die Verantwortung für den Wandel in Beziehungen. Der Einweihungsweg der Frau war anders als der des Mannes, immer mit dem alltäglichen Leben, dem Nächsten und der stofflichen Wirklichkeit verbunden.

Oft beobachte ich, dass sich Frauen in ihren Beziehungen unglücklich fühlen oder auch meinen, eine Zweckehe führen zu müssen. Sie möchten da raus, weil sie sich nicht geliebt fühlen und die Geborgenheit fehlt. Sie trauen sich nicht einen Schlussstrich zu ziehen und erzählen sich selber eine Geschichte, warum das nicht geht. Frauen strengen sich unheimlich an, mit den Männern mitzuhalten, sich in der „Ellenbogengesellschaft“ zu behaupten. Sei Dir gewiss, ich kenne das aus meiner Lebensgeschichte auch sehr gut.

Nachdem ich jahrelang versuchte, meine Partner nach meinen Vorstellungen zu „formen“, musste ich mir doch letztlich eingestehen, dass ich mit dem Ergebnis nicht glücklich war. Dementsprechend ging es in meinen Beziehungen hoch – runter, hin – her und rein – raus. Ich habe mir und dem anderen nichts, aber auch wirklich nichts, erspart. Nach vielen Jahren der Lebensschule, war ich bereit, alles auszuprobieren, um Abhilfe zu schaffen, denn ich fühlte mich einsam und erschöpft, weil ich meinte, alles im Alleingang erledigen zu müssen. Von meiner kraftvollen Weiblichkeit war ich weit entfernt.

Vor sieben Jahren, als ich meinen Mann kennenlernte, versuchte ich viele Dinge anders als sonst üblich. Als ich lernte, Kontrolle abzugeben, anzunehmen statt ständig zu geben, und meinen Schatz nicht wegen der kleinsten Verfehlungen zu kritisieren, geschah ein Wunder. Plötzlich stellte sich die Harmonie ein, die ich mir immer in einer Beziehung erträumt hatte. Und ich erkannte ihn, meinen Mann fürs Leben, den ich vor zwei Jahren heiratete. Hingabe gelingt mir nicht immer, aber immer besser. Mein Leben und meine Beziehungen werden von Tag zu Tag erfüllter, ich kann immer besser mit mir selbst umgehen und erspare damit mir und anderen einen Haufen Ärger.

Ich hatte schon immer, eine tiefe Sehnsucht nach erfüllten, wachen und wirklich nahen Beziehungen. Ich wollte schon immer eine Wirkung in anderen Menschen hinterlassen und meine Einzigartigkeit mit mir nahe stehenden Menschen teilen. Leider hatte ich kein Unterrichtsfach wie „erobere ihn mit weiblichen Waffen“ oder „kraftvolle Weiblichkeit in Beziehungen“ in der Schule.

BEZIEHUNG ist kein Zufall, sondern eine Kunst – die die wenigsten von uns bewusst gelernt haben. Egal, was du heute an Beziehungsqualität erfährst, da ist immer noch mehr drin.

Bist Du bereit zu erfahren, wie viel Potential noch in deinen Beziehungen schlummert und vor allem, wie du es weckst?

Ich stelle Dir gern die Grundsätze einer diplomatischen Frau und einer Verführungskünstlerin vor. Du bekommst meine gesammelten Erfahrungen und wichtigen Erkenntnisse der kraftvollen Weiblichkeit. Sie haben dazu geführt, dass ich aus dem Nichts in wenigen Jahren eine tiefe, erfüllte Beziehung aufgebaut habe. Sie wächst immer weiter und macht mir vor allem Riesenspaß.

Ich möchte Dich daran teilhaben lassen, auf die Reise einladen und mitnehmen. Damit wir dabei optimale Ergebnisse erzielen, solltest DU nicht mit Deinem Mann oder Partner darüber sprechen oder diskutieren. Das wäre kontraproduktiv!

1. Grundsatz: Du respektierst die Denkweise Deines Partners!

Was Dir Dein Partner verschweigt, ist seine große Sehnsucht nach Achtung.

Auch wenn Du es nicht laut aussprichst, so bist Du doch oft der Meinung, dass Du es besser weißt als Dein Partner. Du spielst die Überlegene und maßt Dir an, ungestraft alles zu kritisieren, was nicht Deinen Vorstellungen entspricht – ob es sich dabei nun um seine Fähigkeit als Vater oder seinen Fahrstil handelt. Wie erfolgreich er auch sein mag, Du bist überzeugt, dass er noch effektiver sein könnte, wenn er nur Deine Ansicht beherzigen würde. So wie sich in der Natur jeder Fluss sein Bett sucht, entschiedest Du Dich für einen Partner, von dem Du glaubst, dass er zu Dir passt, und allein deshalb verdient er Deine Achtung.

Achtung bedeutet, dass Du Dir spitze Bemerkungen verkneifst, auch wenn Du jede Menge daran auszusetzen weißt, wie er das Geschirr in die Spülmaschine stapelt.

Achtung bedeutet, dass Du ihm nicht unaufgefordert erklärst, wo er wenden kann, wenn er die falsche Autobahnausfahrt genommen hat. Und das Du ihn notfalls kilometerweit in die falsche Richtung fahren lässt, ohne ihn auf seinen Fehler aufmerksam zu machen. (es sei denn, Du kommst körperlich oder seelisch zu Schaden). Was immer er tut, Du solltest vermeiden, ihn zu belehren, zu kritisieren oder verändern zu wollen.

Jedes Mal, wenn Du Dich über seine Fähigkeiten als Vater, Autofahrer oder Hilfe im Haushalt beklagst, zieht sich Dein Partner ein Stück weiter in sein Schneckenhaus zurück. Er macht sich eine mentale Notiz, irgendwann das Handtuch zu werfen, weil er Deinen Ansprüchen ja doch nicht genügen kann. Unter Umständen gibt er Dir insgeheimen Recht und macht keinen Finger mehr krumm, weil er denkt, dass seine Mitarbeit ohnehin nur auf Kritik stößt und letztendlich gar nicht erwünscht ist.

Dein Partner wird Dir nicht sagen, dass er sich in seiner Beziehung verletzt fühlt, wenn Du ihn so viel rügst. Er wird mit keiner Silbe erwähnen, dass er sich wie ein kleiner Junge vorkommt, der am Rockzipfel seiner Mutter hängt, und nicht wie ein erwachsener Mann mit einer gleichberechtigten Beziehung. Natürlich wird er sich hüten, Dir zu verstehen zu geben, wie reizlos Du sexuell für ihn bist, wenn Du Dich wie seine Mutter aufführst.

Obwohl er sich darüber ausschweigt, weißt Du vermutlich auch so, was es geschlagen hat. Vielleicht wünschst Du Dir, Du könntest Respekt vor seinen Entscheidungen und Vertrauen in seine Fähigkeiten haben – wenn Du nur sicher sein könntest, dass er sich dessen würdig erweist. Aber solange DU nicht bereit bist, Dich auf diesen steinigen Weg zu begeben und ihm uneingeschränkt zu vertrauen, wirst Du nie erfahren, ob er Deine Achtung verdient. Du wirst nie entdecken, dass es eine Erleichterung sein kann, Verletzlichkeit zu zeigen und sich auf ihn zu verlassen. Und er wird nie wissen, wie viel Freude und Stärke mit dem Wissen verbunden ist, dass Du die Verantwortung für Dein Wohl in seine Hände legst.

„Weisheit besteht aus zwei Elementen: (a) man hat viel zu sagen,
und (b) man sagt es nicht.“

Wie wäre es, wenn Du mal ganz was anderes versuchst?
Wie wäre es, wenn Du Deinem Mann/Partner die Achtung entgegen bringst und B für Dich wählst, und es nicht sagst, was Du besser weißt?
Hast Du Lust auf einen Selbstversuch?

Viel Spaß beim entdecken Deiner kraftvollen Weiblichkeit!

Dein Weg
Kommunikation als Schlüssel zu dir selbst

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