Der falsche und der richtige Weg

Welche Beziehung hast du zu deinen elementaren Bedürfnissen?
Kennst du sie?
Achtest du sie?

Kennst Du das auch, zu fühlen, dass viel mehr in dir steckt?
Du weißt aber nicht, wie Du an Deinen inneren Schatz ran kommst?

Kraftvoll – mutig – sinnlich

Ich kenne das sehr gut und habe viele Jahre meines Lebens damit zugebracht meine Bedürfnisse zu unterdrücken. Von „Ich sorge gut für mich“, war ich weit, weit entfernt. Ich fühlte mich lange Zeit wie so ein wild gewordener Hamster, der seine Runden im Hamsterrad dreht. Meine Seele mit ihren Bedürfnissen hat immer wieder von innen her Kontakt mit mir gesucht. Mein geschäftiger Alltag, mein Druck immer viel leisten zu müssen und mein Unbewusstsein, machten es mir viele Jahre schwer, in Kontakt mit meinen Bedürfnissen zu sein. Mein Tempo und die Lebensanforderungen waren enorm und ich hatte keine Zeit zu verweilen. Ich wusste oftmals nicht was mein entsprechendes Bedürfnis in einer bestimmten Situation war.

Kommt Dir das bekannt vor?

Bedürfnisse gleichen tiefen, starken Lavaströmen des Lebens. Wann immer Deine Power und Präsenz versucht, sie zu leugnen, suchen sie sich einen verdrehten, neurotischen Weg der Erfüllung. Wir suchen Sicherheit im Geld oder Essen, Stimulanz im heimlichen Seitensprung, Macht in der Erziehung unserer Kinder oder dem Streit mit unserem Partner,…

Ich möchte über Dinge schreiben die dumm sind, und die Dich in all seinen Peinlichkeiten berühren können. Wir Menschen sind wirklich faszinierend, wir können uns einreden, dass alles in Ordnung ist. Aber wenn ich ganz ehrlich mit mir bin, am Abend in den Spiegel schaue, dann sehe ich in meinen Augen, ob es ein wirklich gut gelebter Tag war oder ob ich mir etwas vormache.

Ich möchte Dir (m) eine Geschichte erzählen, weil es manchmal einfacher ist, sich an anderen Frauen zu reflektieren und zu erkennen. Wir sehen bei anderen viel eher, was fehlt oder verändert werden sollte. Der eigene Blick ist manchmal mit einem Nebel belegt.

Ich komme aus einer kleinen Stadt, aus dem Osten von Deutschlands. Dresden. Die ersten zweiundzwanzig Jahre habe ich in der DDR gelebt. Ich bin in dieser Zeit groß geworden. Ich habe mit 19 Jahren meine Tochter geboren, hatte eine eigene bezahlbare Wohnung, einen liebevollen Ehemann und habe sehr gut als Kellnerin verdient. Ich lebte hinter einer Mauer, so wie Tiere im Zoo hinter den Gitterstäben. Aber darüber hatte ich mir nie ernsthafte Gedanken gemacht. Ich fühlte mich sicher und sozial aufgehoben. Ich hatte alles was ich brauchte und alles in meinem Leben funktionierte gut. Ich hatte ein sicheres zu Hause und die Rente war auch sicher. Alles funktionierte und ich hatte alles. Ich stärke und genieße meine Familie. Dennoch büxte ich aus, tat dumme Dinge und wusste dabei noch nicht einmal warum ich das tat.

Die darauffolgenden Jahren waren nicht besser, und geprägt von sinnlosem Arbeiten, streiten und stetig neuen Beziehungen. Ich verleugnete meine Bedürfnisse und mit einem war ich sogar angefeindet. Doch dies erkannte ich erst viel später. Auch wenn ich dies tat, waren sie nicht weg, sondern wanderten in den Schatten und beherrschten mich.

Wir können uns Dinge wünschen, Ideen haben und unsere Geschichten, passieren alle an der Oberfläche. Deine Grundbedürfnisse passieren in der Tiefe. Während wir uns was wünschen, wirken unsere Bedürfnisse in der Tiefe. Grundbedürfnisse sind viel älter, als unsere bewusste Vernunft. Darum wirken unsere Grundbedürfnisse viel stärker als unsere menschliche Vernunft.

In einer Beziehung war ich versucht aus all dem auszubrechen. Doch mich für meine Bedürfnisse einzusetzen, fühlte sich so egoistisch an. Durfte das sein? Ich verleugnete mir mein Bedürfnis, schaute weg und tat so, als wenn es das gar nicht gab.

Bedürfnisse anzuerkennen, heißt nicht, sie blind auszuleben. Es bedeutet, die Demut zu entwickeln, dich nicht über das Leben zu stellen, sondern mit ihm zu kooperieren. Dienen beginnt bei mir SELBST. Diese Einsicht erlangte ich auch erst Jahre später, in meinem Leben.

Meine unbewussten Bedürfnisse kamen zum völligen Zusammenbruch und Krise in meinem Leben.
In dem ich mir meine Grundbedürfnisse nahm und sie auf das einfachste reduzierte, töte ich mich geistig, war nicht wirklich am Leben. Dabei wird jedes lebendige Wesen von diesen drei Grundbedürfnissen Sicherheit, Stimulanz und Dominanz permanent angetrieben.

Ich lade Dich ein, mal die einfache Tatsache an Dich ran kommen zu lassen, das Du unter Deiner Intelligenz, unter Deinen bewussten Gedanken, permanent, in jeder einzelnen Sekunde Deines Lebens von diesen Grundtrieben motiviert bist!
In jeder Zelle Deines Körpers pulsieren diese drei Grundbedürfnisse. Das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern es ist wissenschaftlich erwiesen worden von Hans – George Häusel. Und es ist ein Wahnsinn, wenn Frauen versuchen diese Bedürfnisse zu verleugnen. Wir müssen sie erkennen, sie erforschen und Frieden mit ihnen schließen. Und wir müssen versuchen konstruktive Wege zu finden, um sie zu erfüllen.

Nun wäre es relativ traurig und frustrierend, wenn das alle Bedürfnisse wären, die wir haben. In meiner Geschichte war ich bis zu meiner persönlichen Krise sehr unbewusst. In der Evolution der Menschheit ist dann etwas Interessantes passiert. Die Zelle, die von den drei Grundbedürfnissen angetrieben ist, kommt in Kontakt mit Bewusstsein.

Ich begann mich bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren. Und so begann mein persönlicher und spiritueller Weg. Meine Krise bedeutete den Übergang von einem Zustand in einen anderen. Die alten Schienen, die ich jahrelang befuhr, waren mir bekannt. Ich wagte mich nicht von diesen Schienen, bis ich entgleiste.

Die Bedürfnisse die alle mit Bewusstsein zu tun haben sind; Nähe & Verbundenheit, Wachstum und Dienen. Vor 19 Jahren begann ich meine, und neue Schienen, von Strang zu Strang zu legen und achte dabei auf die konstruktive Erfüllung meiner Bedürfnisse. Ich feire täglich mein Leben. Ich erlebe mein Leben heute wach, friedvoll, dankbar und entspannt.

Findest Du Dich in meiner Geschichte wieder?

Was Du durch ein tieferes Verständnis deiner Bedürfnisse gewinnst.

Du wirst zu einem achtsamen Gärtner, der weiß, was die Blume seines Wesens braucht, um natürlich zu erblühen. Leben muss sich erfüllen.

Würde
Du achtest dich und sorgst für dich. Du begegnest Deinem Körper mit Freundlichkeit.
Du entwickelst Wertmaßstäbe und kannst dich mehr und mehr daran ausrichten.

Wahl
Du gewinnst Einfluss auf die Entscheidungen Deines Lebens.
Du bist nicht mehr so leicht manipulierbar.

Power
Du brauchst Dich nicht mehr künstlich zu motivieren.
Du sorgst aktiv für Umgebungen, in denen Du natürlich aufblühst.

Mitgefühl
Du verstehst Dich besser.
Du verstehst andere besser.

Vergebung
Du kannst Dir und anderen schneller verzeihen.

Beziehungen
Deine Beziehungen werden lebendiger und überraschender, je mehr Du Dich aktiv einsetzt, dass ihr beide Eure Bedürfnisse konstruktiv erfüllen könnt.

Mein 12 tägiger – Online Workshop gibt Dir eine Schritt – für – Schritt – Anleitung, sanfte Entschlossenheit für Deine Bedürfnisse zu entwickelst. Du kannst Deine Bedürfnisse benennen und unterdrückst sie nicht mehr. Du lernst Deine Bedürfnisse auf konstruktive Weise zu leben und bist glücklich dabei.
Ich starte mit dem Kurs am 18.10.15.

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Von Frau zu Frau
Gwynnefer Sylvia

 

Einfach schlau sein, einfach Frau sein 2
Ehefrau – Göttin

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