Entstehen lassen

Wir sehen und hören uns zurück in 2016. Unser Weg geht nun bereits hinein ins Neue Jahr. In den vergangenen Nächten haben wir alle viele Botschaften erhalten. Neue Sichtweisen eröffneten sich uns. Wir spüren die Visionen für 2016 aus unserer Tiefe heraus wachsen. Das Rad der Zeit hat sich um eine Speiche weiter gedreht. Ich möchte die Ausrichtung auf die neue Zeit vornehmen. Mein Sinn für Möglichkeiten ist geschärft und ich spüre, dass ein Neuanfang möglich ist.

Gerade die beiden letzten Nächte haben mich damit konfrontiert, dass alles, was ich mir vornehme, zwar wohl durchdacht sein mag, aber letzten Endes sich in Wirklichkeit bewähren muss und dabei mit der einen oder anderen Störung zu rechnen ist. Für Menschen, die Erfolg damit verknüpfen, auf alle Eventualitäten vorbereitet sein zu müssen, ist eine solche Betrachtungsweise eine große Herausforderung, denn es heißt zuzugestehen, dass wir nicht alles in der Hand haben, dass auch wir Teil eines größeren Ganzen sind, dessen Spielregeln und Gesetze wir nicht überschauen können. So mache ich mir bewusst, das neben einem klaren Projekt und der Bereitschaft, auch den sogenannten Zufällen kreativen Raum zu geben, auch eines ganz wichtig ist: VERTRAUEN! Vertrauen darin, dass das, was ich vorhabe, vom Kosmos selbst getragen wird.

Ich habe die Samen für 2016 ausgesät:

– Spannende Interviews Feme fatale
– Blog-Beiträge
– Live eBook natürlich dominant
– und Webinare
– ich gebe Raum und Themen als Teamleader in Regionaltreffen von Human Trust vor
– Angebot für Angehörige von demenziell Erkrankten

sind schon in Planung und werden dir und mir dabei helfen, 2016 weiter in kraftvolle Weiblichkeit hinein zu wachsen.

Zwei zentrale Themen werde ich 2016 angehen. In den Raunächten habe ich als Jahreskarte eine ganz klare Energie zugespielt bekommen. SCHREIBE! In diesem Jahr werde ich mein Herzensprojekt, was ich immer wieder vor mir hergeschoben habe, angehen.

Am zweiten Januar habe ich den 18. Geburtstag meiner Tochter gefeiert. Meine Tochter loslassen und eigene Neue Wege gehen ist 2016 eines meiner Herausforderungen. Merke ich doch gerade diese Tage, wie sehr und wirklich gern ich mich über mein Mutter sein definiert habe. Meine Mütterlichkeit wird sich verwandeln und ich darf mich fragen, wohin verwandelt sie sich auch in mir selber?

Eine weitere Betrachtungsweise darauf ist; FEIERE das Leben! Ich habe zwei Töchter groß gezogen und viele wertvolle Erfahrungen zu teilen, zu geben. Mein Enkel ist drei Jahre und ich langsam fahre ich meine Lebensernte ein. Das darf ich integrieren und annehmen lernen.

Ich kann nur die Saat setzen, ich kann dafür sorgen, dass die optimalen Bedingungen für meine Pflänzchen herrschen, damit es heranwachsen und eines Tages Früchte tragen kann. Doch muss ich auch Vertrauen darin haben, dass mein Plan von einer höheren Stelle aus für gut befunden wird. Erst dann wird mein Tun von Erfolg gekrönt sein.
Ein wesentliches Merkmal dafür, ob meine Ziele diesen letzten Test bestehen werden, ist zum einen, ob ich das, was ich mir vorgenommen habe, auch von ganzem Herzen will, ob es meinem Wesen entspricht und ich das Beste von mir da hineingebe. Nur etwas, das seine Quelle in meinem Herzen hat, kann wirklich zu etwas werden, bei dem ich am Ende das Gefühl von Glück verspüren werde. Zum anderen wird das Leben aber auch prüfen, ob das, was ich vorhabe, sich in einen größeren Plan fügt. Wenn dies der Fall ist, werden ich mit Rückenwind rechnen können und es wird mir leicht fallen, Hürden zu überwinden und Hindernisse zu umgehen. Wenn es aber keinen anderen Sinn besitzt, als den, meine egoistischen Wünsche zu befriedigen, dann kann es gut sein, dass es über kurz oder lang zum Scheitern verurteilt sein wird oder sich nur unter größter Anstrengung und zu einem sehr hohen Preis umsetzen lassen wird.

Was können wir tun, um die Entscheidung des Lebens zugunsten unseres Projekts ausfallen zu lassen?
Nichts.
Und das ist auch gut so, denn nur wenn wir in reinem Vertrauen der Dinge harren, die da kommen, werden wir letztlich von den Kräften des Kosmos dorthin geführt, wo unser Platz ist. Ob dieser Platz dem entspricht, was wir uns vorgestellt haben, ist eine andere Frage. Das Leben lehrt uns nur, darauf zu vertrauen, dass das, was kommt, gut sein wird.

Mein Jahr 2015
Plädoyer für eine lebendige Beziehung zum Tod

Ähnliche Beiträge

Es wurden keine Ergebnisse gefunden, die deinen Suchkriterien entsprechen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü