„Fuck Frustration – Feel Fun-Fucking-Tastic“

Gastartikelreihe
Zweifeln kannst Du später

Gastartikel Nr.1 von Stephanie Kempe

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www.stephaniekempe.com/

Freude

In einem Zustand vollster Power, absoluter Überzeugung, bewusster Verbundenheit, Vorfreude, Aufgeregtheit und freudiger Erregtheit entscheidest du dich für dein nächstes Projekt. Du sprichst dein klares „JA!“ dafür aus.

Organisiert wie du bist, bringst du deine Idee zu Papier. Du definierst Schritte, stellst Überlegungen an, welche Aufgaben du delegieren könntest und triffst die wichtigsten Vorbereitungen.
Als zusätzliche Unterstützung buchst du dir noch einen Coach, um sicherzugehen, dass du auch ja dranbleibst.
Tief in deinem Herzen spürst du, dass dieses  – DEIN – Projekt in die Welt hinaus will. Du weißt: „Hier steht ein größerer Sinn dahinter.“ Du bist diejenige, die dafür die Richtige ist, diejenige, die sich gerne den Allerwertesten dafür aufreißt, damit viele wundervolle Menschen davon profitieren werden.
Dieses Projekt wird ein voller Erfolg – keine Frage.
Alle Schritte sind definiert. Jetzt heißt es „nur noch“ diesen Weg auch zu gehen. Da du bereits viel erlebt hast, wirst du auch mit Durststrecken gekonnt umgehen können und du weißt, dass du Dinge auch zu Ende bringst. Trotzdem es hier viel Neues zu lernen gibt – du bist bereit!

Anfangs läuft es rund

Du verspürst Freude und Begeisterung in jeder einzelnen Zelle und du hast so richtig Spaß dabei!

Du eignest dir neue Kenntnisse an und buchst noch einen Online-Kurs, um dir das Wissen anzueignen und um im Zeitplan zu bleiben.

Du sprichst voller Vorfreude mit Menschen in deinem Umfeld über dein Projekt – über deine grandiose Idee. Einige deiner Freunde teilen deine Begeisterung und die Energie verdoppelt sich. Doch da gibt es auch Personen, wo du im Grunde genau gespürt hast, dass es besser gewesen wäre, das Thema nicht anzusprechen. Doch du hast es eben doch gemacht. „Naja, was soll schon groß passieren? Du stehst zu 100 Prozent hinter deinem Projekt.“, versicherst du dir selbst.

Du hörst Sätze wie: „Ah ja, schön. Da bin ich mal gespannt.“, „Und du bist dir wirklich sicher, dass du die Richtige dafür bist?“, „Aber wie willst du das neben deiner Familie schaffen? Du hast doch im Grunde andere Verpflichtungen, oder?“, „Ja, wenn das so leicht wäre, dann würde das ja jeder machen“.

Du lässt dich weiterhin nicht verunsichern und antwortest stets souverän. Jemanden zu überzeugen, das kostet nur Energie, dessen bist du dir bewusst. Du brauchst deine Kraft für dich, für dein Umfeld und dein Projekt.

Nach einiger Zeit allerdings spürst du ein komisches Gefühl. Etwas in dir spricht zu dir, andere Dinge wollen plötzlich wichtiger sein, du bist unkonzentriert, es fällt dir schwer den Fokus zu bewahren und du sehnst dich nach deiner vollkommenen Klarheit. „Verdammt, was mach ich hier? Wie soll ich über mich selbst hinauswachsen, wenn ich mich immer schwächer fühle? Vielleicht ist es ja doch nicht das Richtige für mich?“
Die Zweifel der anderen hörst du immer wieder in deinem Ohr. „Fuck, sie haben wahrscheinlich recht. Wenn es tatsächlich meins wäre, dann würde es leicht gehen,  dann würde ich mich gut dabei fühlen.“

Das Echo deiner Zielgruppe erfolgt auch nicht, wie gewünscht. Wahrscheinlich ist die Zeit nicht richtig oder ich bin wohl einfach doch nicht gut genug. Mein Coach sieht wohl mehr in mir als es der Wahrheit entspricht … Genau! Jetzt weiß ich es: „Mir fehlt es eindeutig an Kompetenz.“

Die Abwärtsspirale hat schon längst begonnen.

Und zwar durch das Hinterfragen unseres Projektes der Anderen, hier spüren wir Zweifel aufkommen. Es genügt, wenn ein einziger Zweifler uns davon überzeugt, dass unsere Idee dem Scheitern geweiht sein könnte. Zweifel sind wie die Pest – sie infizieren jeden, der mit dieser Krankheit in Kontakt kommt.

„Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.“ William Shakespeare

Es gibt die verschiedensten Arten von Zweifel. Die schlimmste Art davon ist der Selbstzweifel. Wenn wir an uns selbst zweifeln, werden dies Andere auch sehr rasch tun.

Erinnere dich an den Spruch: „Du wirst zu dem, was du denkst“.

Also, ist Handeln angesagt!

Hier gilt es sofort die Ist-Situation objektiv zu betrachten.
Lass es nicht zu, dass dich Fehlschläge aus der Vergangenheit an deinen künftigen Fähigkeiten zweifeln lassen.
Lass es nicht zu, dass Freunde oder Verwandte dich davon überzeugen, dass du scheitern wirst.
Zweifel sind stets stärker als Begeisterung, Glaube, Enthusiasmus und Selbstvertrauen.

Du kannst es dir nicht leisten, die Energie aufzubringen, die einen solchen Aufwand von dir fordert.

Merke dir immer:
Jede Minute, die du mit dem Zweifeln verbringst, könntest du ebenso gut in deinen Erfolg, deine Umsetzung und in dein Dranbleiben investieren.

Warum zweifeln wir überhaupt?

Zunächst ist es wichtig, zu wissen, dass Zweifel evolutionär bedingt sind.

In früheren Zeiten hatten Zweifel eine überlebenswichtige Funktion. Wenn eine Gruppe Urmenschen einen unbekannten Wald durchqueren wollte und die Fährtenleser plötzlich Spuren von Raubtieren am Boden entdeckten, dann wäre es doch schlau gewesen Zweifel an dem gefassten Plan zu haben und besser eine neue Route zu nehmen.
Unser Überleben hing in früheren Epochen von zahlreichen Entscheidungen ab. Bereits ein falscher Entschluss konnte fatale Folgen haben. Umso wichtiger war es, jede Entscheidung ganz genau zu durchdenken.

Sobald du bemerkst, dass Zweifel aufkommt, gibt es mehrere Möglichkeiten damit umzugehen:

Packe den Zweifel an der Wurzel

… und pflanze an seiner Stelle einen Samen des Selbstvertrauens ein.

Folgende Fragen kannst du dir stellen, wenn du Zweifel wahrnimmst:

  1. Gibt es einen Bereich, in dem es dir an Selbstbewusstsein mangelt?
  2. Was war die Ursache für den Verlust an Selbstvertrauen?
  3. Was kannst du jetzt sofort unternehmen, das dich dabei unterstützt, an die Stelle des Zweifels ein erneutes Selbstbewusstsein zu setzen?

Ändere deine Sichtweise

Ein Zweifel ist ein Gefühl, das dir sagen möchte „Stopp, da kommt jetzt etwas Neues auf dich zu“.
Dieser Stopp bedeutet aber nicht, dass es nicht weitergehen darf. Es ist lediglich eine Erinnerung von deinem Freund, dem guten alten Zweifel.
Hier kannst du locker reagieren und sagen „Ja, danke Zweifel. Schön, dass du mich erinnerst, jetzt geht der Spaß erst richtig los. Traust du dich mit? Ja? Komm, ich nehme dich an die Hand. Wir schaffen das!“

Ganz realistisch und nüchtern betrachtet:

Zweifel sind irreal. Sie existieren im Kopf. Es spielt sich vielleicht ein Film vor deinem inneren Auge ab. Die Frage ist immer: Wie viel Energie und Macht gibst du hier hinein? Wie sehr kämpfst du dagegen an?

Druck erzeugt Gegendruck. Also sei vorbereitet auf den Zweifel und finde deine Strategie. Wenn er kommt, ist das nicht weiter schlimm. Im Gegenteil, es ist normal. Die Frage ist: „Wie gehst du damit um, damit du in deiner Kraft, bei dir und in deiner Mitte bleibst?“ Lass dich nicht abbringen von ein paar Zweifeln, gib ihnen einfach nicht nach. Sei dir deiner Macht bewusst.

Welcher Macht?

Du hast die Macht des freien Willens. In jedem Moment hast du die Wahl. Du hat die Wahl dich zu entscheiden worauf du deinen Fokus richtest bzw.  welche Hilfestellung dir am Meisten zusagt? Probiere es aus. Überlege dir präventiv Maßnahmen, wie du dir den Zweifel zum Freund machst, um zielgerichtet auf deine Art und Weise deine wertvollen Visionen in diese – im Außen noch teils sehr unruhige, chaotische – Welt bringst.

Wir sind am Weg. Viel Neues ist im Entstehen. Hier sind wir gefordert.

Viel Erfolg und vor allem Spaß beim Umsetzen und Dranbleiben.

xo Stephanie

über die Autorin

Stephanie Kempe ist Mutter von 2 Kindern, verheiratet und hat sich vor Jahren selbst auf die Suche begeben. Sie hat alles aufgegeben und wollte herausfinden, was möglich ist, wenn wir die Angst überwinden. Mit dem Slogan „Fuck Frustration – Feel Fun-Fucking-Tastic“ begleitet sie auf Augenhöhe Frauen mit dem Wunsch sich zu verändern – auf dem Weg in ihre authentische Selbstständigkeit, Selbstbestimmtheit und wahre authentische Größe.

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