Warum ich Adventskalender so mag

Was sich wohl hinter dem nächsten Türchen verbirgt?

Für alle großen und kleinen Mädchen gibt’s den supercoolen Online-Adventskalender der Sinne mit vielen coolen Tipps von 24 verschiedenen Weibsbildern inklusive täglichen Gewinnchancen.
Auch ich warte hinter einem der Türchen auf dich und freue mich riesig, wenn du dabei bist! 
Melde dich hier an! Doch vorher erzähle ich dir meine Adventskalender Geschichte.

Es war einmal … So beginnen alle Märchen. Früher gab es noch keinen Fernseher. Märchen und Geschichten wurden zur Unterhaltung einander erzählt und weitergegeben. Märchen geben den Menschen in der dunklen Zeit Trost. Märchen enthalten archetypische Bilder, in denen eine große Weisheit liegt. Werden sie Kindern erzählt, können sie deren empfängliche Seelen tief beeindrucken. Doch auch viele Erwachsene schätzen die bildreiche Sprache der Märchen mit ihren verborgenen Botschaften. Ich liebe Märchen in der Weihnachtszeit.

Es war einmal … eine Mutter, die sich für ihren ungeduldigen Sohn den Adventskalender einfallen ließ. So weiß seit etwa einhundert Jahren jeder, wie viele Tage es noch bis Weihnachten sind, denn geöffnet werden darf täglich nur ein Türchen. Der neugierige Sohn ließ als Erwachsener viele verschiedene Kalender drucken. Die Tradition des Adventskalenders war geboren.

Es war einmal … ein kleines Mädchen. Voller Vorfreude wartete sie auf Heiligabend. Es lebte in der DDR. Die DDR-Wirtschaft war von zwei Dingen geprägt: Mangel und Pläne und Schokolade stand noch nicht auf der To Do-Liste der Planwirtschaft. Ich erinnere mich, dass ich voller Ungeduld jeden Tag eine Tür in einem Adventskalender mit einem Bildchen öffnete. Erst mit etwas zehn Jahren bekam ich endlich einen Kalender mit Schokolade. Während meiner Recherchen zu diesem Artikel begegneten mir DDR-Kalender. Auf einem sehe ich den Weihnachtsmann mit dem Trabant vor dem Haus stehen. Auf einem anderen erblicke einen Plattenbau, indem die Fenster des Hochhauses auch gleichzeitig die Fenster des Kalenders sind.

Es war einmal … von einer, die auszog, die Tradition des Adventskalenders weiterzugeben. Die stillen, besinnlichen Wochen des Jahres sind für uns Eltern oft eine besonders stressige Zeit, da wir nicht nur Berufsalltag, Kinder und private Verpflichtungen unter einen Hut bringen sollen, sondern auch noch diverse Weihnachtseinkäufe zu tätigen sind. Ich stellte meine Weihnachtsfeste unter das Motto: “Lieber ein paar Geschenke weniger unter dem Weihnachtsbaum, dafür mehr Zeit mit meinen Töchtern verbringen“. Weihnachtszeit ist für mich Bastelzeit.
Wer verkürzt sich die Wartezeit bis Weihnachten nicht gern mit einem Adventskalender?
Vor einunddreißig Jahren war mein erster selbstgebastelter Adventskalender eine Eisenbahn aus Streichholzschachteln. Weihnachten bedeutet auch, sich bis zum Fest zu gedulden. Das konnte ich mit Basteln gut überbrücken, und obendrein war die Streichholzeisenbahn in der DDR ein einmaliges Geschenk für meine Tochter.

Es war einmal … eine tapfere Schneiderin, die kleine Säckchen nähte und anschließend mit kleinen Überraschungen füllte. Heutzutage kann man alles fertig und einzeln kaufen. In den Zeiten des Internets ist alles ganz einfach. Aber – ist es dasselbe?

Es war einmal … eine Großmutter, die wusste gar nicht, wie sie Weihnachten im Pflegeheim feiern wird. Einmal bastelte ich auch ihr und allen Mitbewohnerinnen und -bewohnern einen musikalischen Adventskalender. Hinter jedem Türchen verbarg sich ein Weihnachtslied, welches wir anschließend alle gemeinsam sangen. Auch Menschen mit Demenz bereitet ein Adventskalender 24 Tage lang Vergnügen und geleitet sie stimmungsvoll durch die Weihnachtszeit. Selbst wenn sie ihre eigenen Kinder nicht mehr erkennen und die Erinnerungen schwinden: Etwas bleibt im Gedächtnis von Betroffenen fest verankert – die Musik. Das Musik die Stimmung und das Gedächtnis beeinflusst, erlebe ich immer montags zur Singstunde im Pflegeheim. Schon nach wenigen Takten erkennen sie die Volks- oder Weihnachtslieder wieder und können mitsummen. Es kommt vor, dass Heimbewohner, die nicht mehr sprechen können, plötzlich ganze Liedtexte singen. Wenn das geschieht, bin ich immer wieder beeindruckt und freue mich sehr.

Es war einmal … eine reife Frau, die anderen Frauen hilft, dass sie ihre kraftvolle Weiblichkeit entdecken und zum Wohle kraftvoller Beziehungen einsetzen. Was sich wohl hinter dem nächsten Türchen verbirgt? Mir ist es vollkommen egal, wie alt ich bin: Für mich ist es eine Freude, jeden Tag ein Türchen zu öffnen. Ich glaube, dass es anderen genauso geht. Gemeinsam mit anderen Frauen initiierte ich im letzten Jahr den Selbstliebe-Online-Adventskalender. Es war mir eine große Ehre und Freude, Frauen in der Vorweihnachtszeit durch den Bereich Selbstliebe begleiten zu dürfen. Ich wünsche uns allen sehr, dass wir immer wieder unseren inneren Raum der Selbstliebe in den Alltag integrieren.

Es war einmal … eine neugierige Alte, die sich gern mit anderen Frauen vernetzt und andere Perspektiven einnimmt. In diesem Jahr fülle ich ein Türchen im „Adventskalender der Sinne“ von Damaris Aulinger. Advents- und Weihnachtszeit ist eine reiche Zeit im Jahreskreis, wenn wir uns nicht zu viel zumuten, wenn wir mehr Wert auf das gemeinsame Tun als auf das Konsumieren legen, wenn wir uns Zeit für uns und unsere Familien nehmen.

„Kleine Kinder, große Kinder spüren irgendwie: Diese Türchen, die verlieren ihr Geheimnis nie. Auch wenn wir dann eines Tages große Leute sind, schaun wir den Kalender an, als wären wir noch ein Kind.“ Das beliebte Adventslied von Rolf Zuckowski beschreibt den schönen Zauber rund um den Adventskalender perfekt.
Damaris Aulinger hat zum füllen eines Adventskalenders der Sinne aufgerufen und sich mit Anderen zusammengetan, um wertvollsten Tipps, Übungen, Weisheiten oder Ähnliches an dich weiterzugeben. Sie sind so praktisch, so einfach, so klar, dass du sie sofort in deinen Alltag integrieren kannst! Alle beteiligten Experten schenken gern und deshalb wirst du bei jedem einzelnen von uns dabei die Chance auf ein Weihnachtsgeschenk haben. Sei dabei, wenn sich der Adventskalender der Sinne am 1. Dezember 2017 öffnet!

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Liebe Gwynnefer,
    vielen Dank für deinen Artikel zu Adventskalendern.
    Advent ist für mich die 5. Jahreszeit – ich genieße die Lichter, den Flair, die Gerüche, Gefühle, Tee, Kerzen u.v.m. sehr. Und ja, das basteln mit und für die Kids haben auch mich sehr geprägt.
    Schön, dass du dabei bist! Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zeit ab dem 1. Dezember!
    Liebe Grüße,
    Damaris

    Antworten

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