Die Welt in 100 Jahren

Letzte Woche las ich einen Aufruf: Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Ich möchte meine Vision von bewusster Elternschaft mit euch teilen.

Kinder der neuen Zeit

Cosma und Siddarth begegnen sich frei, wach, nah und ehrlich. Sie lernten sich bereits in der Schule kennen. Bereits vom allerersten Moment an spürten sie dieses Leuchten zwischen sich. Nein, eigentlich war es kein Leuchten, eher ein Glühen, aber auch das traf es nicht. Es war einfach so, als ob alles um sie herum eine andere, tiefere Dimension bekäme.

Im Geschichtsunterricht sind sie im Jahr 2018 angelangt. Die Lehrerin erzählt ihnen, dass es mit 52,2% in Deutschland mehr Alleinerziehende als Kernfamilien gab. Davon waren 91% der Alleinerziehenden Mütter. Joytopia schweift in ihren Gedanken ab. Sie denkt an Anna, ihre Urgroßmutter zurück. Sie wurde schwanger und freute sich sehr auf das Kind. Doch nach der Geburt wurde sie verlassen und musste ihre Tochter alleine erziehen. Mutterschaft war für Anna unheimlich anstrengend und schwer. Sie führten einen Überlebenskampf und versuchten dennoch ihr Bestes. Anna machte Spagat in ihrem Leben und fühlte sich zerrissen. Sie spürten tief in sich, dass es noch mehr geben muss, als immer nur zu kämpfen. Die Liebe zu ihrer Tochter gab ihr die Kraft durch das Elend durch zu gehen. Die Liebe machte sie stark. „Nein, ich möchte meine Kinder nur gemeinsam mit einem Mann großziehen“, dachte sich Cosma.

Cosma und Siddarth sind erleichtert, dass sie in einer wacheren Zeit leben, in denen ihnen gelehrt wird, welche sehr große Rolle das Bewusstsein bereits bei der Zeugung eines Kindes ist. Ihnen beiden ist klar, dass eine echte, dauerhafte Liebe nur dann erblüht, wenn Männer gemeinsam mit der Frau, die er liebt, das lang ersehnte Kind zur Welt bringen. Sie begegnen ihren verschiedenen Gedankenwelten mit so großem Respekt und Vertrauen. Sie lassen Raum zwischen sich und sind doch eins. Sie lieben einander, ohne die Liebe zu Fesseln zu machen.

In einem anderen Unterrichtsfach lernen sie Rituale der bewussten Elternschaft kennen. Eines davon ist, dass alles mit einem Gedanken beginnt. Die Frau fängt an an ein Kind zu denken. Später wünscht sich auch der Mann ein Kind und beginnt ebenfalls an daran zu denken. Beide wissen, dass der menschliche Gedanke Dinge entstehen lässt. Sie wünschen sich gemeinsam ein Kind als Frucht ihrer großen, dynamischen Einheit und Liebe.
Ein weiteres Ritual der bewussten Elternschaft ist es, einen Plan zu entwerfen wie sie sich auf das gemeinsame Kind vorbereiten. Tägliche körperliche Übungen, täglich frische Luft und positive Emotionen stehen dabei genauso auf der Liste wie den Organismus zu reinigen, vor allem Leber und Niere und zwar mit Hilfe von Kräutersud und Fastenkuren.

Allein durch die Vorstellungskraft von Cosma und Siddarth existiert das zukünftige Kind. Das haben sie bereits in ihrer Schulzeit gelernt. Beide spüren die unglaubliche Fülle des Universums und sind selig dabei. Sie schöpfen gemeinsam aus der unglaublichen Fülle der Schöpferkraft und fühlen ihre eigene Kraft. Das Kind wird auf ihrem Familienlandsitz zur Welt kommen, das steht außer Frage. Auch während der Geburt kommt Siddarth eine aktive Aufgabe der Geburtsbegleitung zu.

Siddarth richtet unter freiem Himmel, unter den Sternen, ein Bett her. Drei Tage lang fasten beide und schlafen unter dem Sternenhimmel. Beim Einschlafen unter dem Sternenhimmel verzeihen sich die beiden in der ersten Nacht ihre Fehltritte. Sie fangen an sich ihr künftiges Kind vorzustellen. Er denkt, dass sein zukünftiges Kind ihr ähneln wird. Sie denkt, dass ihr Kind ihm ähneln wird.

Nach dem dritten Tag dürfen sie intim werden. Es war kein gewöhnlicher Sex gewesen, sondern ein ekstatisches Aufwallen von Schöpferkraft. Das Bewusstsein von Cosma und Siddarth versteht jeden Menschen als eine bewusste Zelle und sind selig über das familiäre Verbundenheitsgefühl. Intuitives Zusammenklingen und kooperatives Handeln begleitet ihren Weg weiterhin. Altruistisches Verantwortungsgefühl und globales Denken sind dabei nicht weg zu denken. Sie sind einfach glücklich und freuen sich auf ihre Zukunft.

Was meinst du zu meinen Hirnspinnereien?
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Die kleine Philosophie der Dominanz
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